
Das Podium auf der Pressekonferenz zur "Berlin Art Week" / Foto: Kristina Schulze
“Berlin kriegt sich auf die Reihe” – Diese Aussage von Kristian Jarmuschek traf das, was die Berlin-Art-Week will: alle diejenigen an einen Tisch zu bringen, die in der Berliner Kunstwelt aktiv sind, nachdem es das ART Forum Berlin und den schon fast vergessenen Berliner Kunstherbst nicht mehr gibt. Obwohl Berlin einer der weltweit bedeutensten Kunstproduktionsorte ist, schadeten Ränkespiele innerhalb der Berliner Kunstwelt dem Standort sehr. Heute wurde zur ersten gemeinsamen Pressekonferenz ins Rote Rathaus geladen.
Jarmuschek – einer der Organisatoren der Kunstmesse Preview-Berlin, die einst als Satellit um das ART FORUM kreiste – hat sich sehr dafür engagiert, dass es eine Dachveranstaltung im Berliner Herbst geben wird. Beteiligt sind daran die großen Berliner Kunstinstitutionen von den staatlichen Museen mit ihren Freunden der Nationalgalerie, dem KW Institute for Contemporary Art, der Berlinischen Galerie, dem NBK und der NGBK. Auch die Macher der Ausstellungsmesse art berlin contemporary (abc) sind dabei, auf der Pressekonferenz vertreten durch Silke Neumann, die PR-Frau der abc und des Gallery Weekends Berlin.
Die Corporate Identity für die Berlin-Art-Week entwickelte Christian Boros. Die Organisation des Ganzen übernehmen die Kulturprojekte Berlin für den Berliner Senat, der 250.000 Euro für die Berlin-Art-Week zur Verfügung stellt. Der Direktor der Nationalgalerie,Udo Kittelmann hat in seiner Ansprache deutlich betont, dass das hierarchische Denken abgelegt werden muss, damit die Berlin-Art-Week als grosses gemeinsames Konzert erklingen könne.
Der Anfang ist schon mal gemacht und in der kommenden Zeit sollen weitere Akteure eingebunden werden. Heute im Laufe des Tages werden wir Ihnen in einem gesonderten Beitrag, die in der Pressekonferenz bekannt gegebenen Fakten und Projekte der Berlin-Art-Week vorstellen.







