
Während die einen sich noch darüber streiten, an welcher Stelle in Berlin man am besten eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst unterbringen könnte, planen die anderen schon das nächste Großprojekt: Ein Deutsches Design Museum muss her, sagt der Rat für Formgebung. Zum Planungsprozess soll jeder seine Ideen beitragen dürfen.
Über die Homepage des zukünftigen Deutschen Design Museums, welches durch eine Stiftung finanziell unterstützt werden soll, können die bisherigen Positionen der Mitglieder des Rates eingesehen werden. Deren Statements prangen in dicken, schwarzen Lettern auf weißem Hintergrund: “Man kann heute nicht mehr nur Stühlchen ins Museum stellen. Wir müssen über den Designbegriff reden”, ist zum Beispiel Prof. Volker Albus, Professor für Produktdesign an der HfG Karlsruhe, überzeugt.
Auch Tobias Rehberger, einer der bekanntesten zeitgenössischen Künstler, unterstützt die Idee eines Museums für Design: “Design ist nicht nur zum Betrachten da, sondern auch zum Weggucken – etwas, mit dem man in einem Museum umgehen muss.” Obwohl die Planung des Rates, zu dem auch Designer Andreas Murkudis und Kunstsammler Christian Boros zählen, noch in den Kinderschuhen steckt, lässt sich die gemeinsame Meinung der Initiatoren bereits herauskristallisieren. Das Museum in Berlin soll sich dem Thema Design auf eine innovative Art und Weise nähern.








Wird höchste Zeit. Sonst müssen wir das in Stuttgart in die Hand nehmen. Silvia Olp – aed-Stuttgart… Dienen gerne als Satellit im Süden.