Erfolgreiche Frühjahrsauktion bei Villa Grisebach

Verkauft für 732.000 Euro: Das Gemälde "Starnberger See" von Gabriele Münter von 1908

Bei den Frühjahrsauktionen der in Berlin ansässigen Villa Grisebach wurden die zuvor geschätzten Preise weit übertroffen. Insgesamt wurden an den vier Auktionstagen rund 13,6 Millionen Euro erzielt, wie das Auktionshaus bekannt gab.

Das teuerste Los wurde dabei das von Gabriele Münter 1908 gemalte Gemälde “Am Starnberger See”, welches nach einem langen Bietergefecht für 732.000 Euro versteigert wurde (Schätzpreis: 300.000 Euro). 414.800 Euro erzielte das Nagelbild “Spirale” von Günther Uecker (Schätzpreis 100.000 Euro), welches dieser zuvor der Kirchengemeinde seines Heimatdorfes Rerik in Mecklenburg-Vorpommern gespendet hatte. Fernando Boteros Gemälde “L’Abuelita” von 1969 kam für 329.400 Euro unter den Hammer und geht an eine südeuropäische Sammlung.

Über 1 Million Euro wurde in der Auktion für Kunst des 19. Jahrhunderts erzielt, in der unter anderem ein Männerkopf von Wilhelm Leibl (Auktionspreis 173.400 Euro) sowie das Gemälde “Heilige Familie” von Ludwig Emil Grimm aus dem Jahre 1834 (Auktionspreis 152.500 Euro) verkauft wurden. Die Endpreise übertrafen die Schätzpreise um das drei- bis vierfache. In der Auktion für Fotografie wurden unter anderem besondere Abzüge von Mies van der Rohe versteigert, die Innenansicht des “Barcelona Pavillons” erreichte einen Verkaufspreis von 63.440 Euro anstatt der geschätzten 1.500 Euro.

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