Esther Schipper und Mehdi Chouakri auf der ARCOmadrid

Collage von Hans-Peter Feldmann am Stand von Mehdi Chouakri / Foto: Elena Sansigre

Mit Esther Schipper und Mehdi Chouakri sind zwei wichtige Berliner Galerien auf der ersten Kunstmesse des Jahres, der ARCOmadrid vertreten. Beide zeigen sich nach dem ersten Tag zufrieden über das Interesse an ihren Künstlern.

Die Galerie Esther Schipper zeigt zwei Arbeiten von Angela Bulloch: ein Teil der “Smoke Spheres” ist an der äußeren Wand der Koje platziert – gegenüber der Galerie Helga de Alvears, und ist als Zitat aus einer Ausstellung, die die spanische Galeristin für Bulloch organisierte, zu verstehen.

Angela Bulloch bei Esther Schipper / Foto: Elena Sansigre

In einem abgetrennten Bereich der Galerie steht die “Installation View”, ein großes Spotlight in der Dunkelheit, das ausgeht, sobald man sich in diese Richtung bewegt. Die Arbeit ist dem menschlichen Ego gewdimet: Im Moment der verhofften „Sternstunde“ erlischt das Spotlight und alles bleibt dunkel – im Hintergrund kann man nur die Musicbox mit Geräuschen aus Computerspielen hören.

Mehdi Chouakri hat seinen Stand den Frauen gewidmet: verschiedene Arbeiten der Bildhauerinnen Sylvie Fleury, Charlotte Posenenske und Gitte Schäfer stehen im Vordergrund. In einem zweiten Raum finden sich Bilder und Werke von Hans-Peter Feldmann und dessen Ansichten über das Weibliche.

Zu sehen ist unter anderem eine Collage des Bildthemas der “Sitzenden Frau” im Spiegel der Kunstgeschichte, oder Fotografien der Kleidung einer Freundin.  Eine bemalte Venus aus Gips und ein anonymisiertes Aktgemälde zeigt weitere Beispiele von Feldmanns „Interventionen“.

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