Hanne Darboven Stiftung kauft ehemaliges Stammhaus zurück

Hanne Darboven, 1993 (links) und 1996 (rechts), Foto: Berz

Durch den großen Einsatz von Albert Darboven konnte der Rückkauf der Villa in Rönneburg für das geplante Dokumentationszentrum der Hanne Darboven Stiftung in Hamburg getätigt werden. Die offizielle Schlüsselübergabe findet am Mittwoch, 18. Juli statt.

Die Villa gehörte ursprünglich zum Besitz der Familie Darboven, schied aber nach Kriegsende aus ihrem Besitz und wird den Gebäudebestand der Stiftung zukünftig wieder mit ihrer Fläche für Büros und Lagerräume erweitern. Dabei steht die Evaluierung der über 450.000 Blätter der 2009 verstorbenen Künstlerin im Vordergrund. Die wissenschaftliche Aufarbeitung geht mir der Vorbereitung des geplanten Ausstellungsclusters einher, der im Herbst 2013 in den Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg beginnen wird.

“Es ist mir ein persönliches Anliegen, Werk und Vermächtnis von Hanne Darboven in unserer Stadt einen dauerhaften Platz einzuräumen, da uns neben Verwandtschaft auch eine tiefe Freundschaft verband.”, kommentierte der Vorstandssprecher Albert Darboven sein Engagement und die Intention der 2000 gegründeten Stiftung. Diese unterstützt zudem junge Nachwuchskünstler, ausgehend von Hanne Darbovens Beitrag zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

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