Karla Black im Schinkel Pavillon

Skulptur von Karla Black im Schinkel Pavillon / Foto: Julia Schmitz

Es glitzert und funkelt: Die schottische Künstlerin Karla Black hat den Schinkel Pavillon in Berlin Mitte in eine begehbare Vitrine verwandelt. Ihre Installation ist noch bis zum 5. August zu sehen.

In ihren Skulpturen verarbeitet Black unter anderem Gipspigmente, Klebeband, Nagellack, Gesichtspuder oder Vaseline. Jede Arbeit wird auf die Architektur der Ausstellungsräume bezogen vor Ort entwickelt und bleibt nach Ende der Schau nur in ihrer Dokumentation bestehen. Für den rundum verglasten Schinkel Pavillon entwarf die Künstlerin ein Gebilde aus Zellophan, Gipspuder, Nagellack und Farbpigmenten, welches in seiner runden Struktur die Form der Deckenlüster und des Pavillons aufgreift.

Wie ein kostbares Schmuckstück kann die Installation von den Besuchern umrundet und begutachtet werden. Doch wie bei allen Arbeiten der Schottin gilt auch hier: Der Impuls, das Gebilde auf seine interessante Haptik hin zu untersuchen und anzufassen, muss unterdrückt werden. Die Entstehnungsgeschichte kann ausschließlich abstrakt nachvollzogen werden und bleibt so ephemer wie die Skulptur selbst.

Die Ausstellung im Schinkel Pavillon ist noch bis zum 5. August zu sehen. Geöffnet ist Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

 

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