Mode- und Kunstwelt sind seit jeher Bereiche, die eng miteinander verflochten sind. In der Porträtmalerei und -fotografie des 19. Jahrhunderts wurde die Kleidung schließlich zum bildbestimmenden Element. Die Mode kristallisierte sich in jener Zeit als Barometer für gesellschaftliche Entwicklungen heraus und wurde vom Bürgertum als Ausdrucksmittel für den eigenen Status genutzt.
Burcu Dogramaci geht den Verflechtungen zwischen Mode, Malerei, Grafik und Fotografie auf den Grund und zeigt anhand der Werke von Künstlern wie Honoré Daumier, Edgar Degas oder Gustav Klimt, wie sich Mode und Kunst im 19. Jahrhundert beeinflussten.
Burcu Dogramaci: Wechselbeziehungen – Mode, Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert. Jonas Verlag, Marburg 2011. Deutsch, 158 S., 154 Abb., Softcover, 20 €. ISBN: 978-3-89445-446-3







