KUNST Magazin Sammlergespräch mit Manfred P. Herrmann


Manfred P. Hermann sammelt seit über 15 Jahren zeitgenössische Kunst

Manfred P. Hermann sammelt seit über 15 Jahren zeitgenössische Kunst

Foto: Krystian Geyr

Jasmin AßmannManfred P. Herrmann, seit 28 Jahren Steuerberater in Berlin, besitzt eine große Sammlung zeitgenössischer Malerei, Fotografie und Skulptur.
Steuerrechtsexperte und Kunstsammler, passt das zusammen? In diesem Fall sogar sehr gut – Beruf und Berufung ergänzen sich, denn die Klientel der von ihm gegründeten Steuerberatungsgesellschaft H/P/T/P/ GmbH setzt sich schwerpunktmäßig aus Künstlern und Galerien von internationalem Renommee zusammen. Mit der Betreuung von Kunstschaffenden und -liebhabern ist Manfred P. Herrmann also bestens vertraut.
Kunst spielt aber nicht nur in seinem Berufsleben eine wichtige Rolle, auch privat war sie für ihn immer prägend. So erwarb er bereits 1984 sein erstes Exponat von Erwin Bohatsch bei Folker Skulima und Volker Diehl.
Letzterer machte Herrmann auch mit Künstlern bekannt, die noch heute zu den Freunden und Mandanten des Sammlers zählen. Nach und nach entstand eine Sammlung mit inzwischen über 350 Arbeiten von Künstlern wie Jonathan Meese, Daniel Richter, Peter Doig, Monica Bonvicini, Jorinde Voigt, Pae White und Michael Schmidt. In jüngster Zeit kamen Werke von Michelle Jezierski und Madeleine Boschan hinzu, zuletzt die Arbeit „Scanner: Jungmaster Flash + Jungbrother Speed“ von Herbert Volkmann.
Kurzum: die Lebensbereiche von Manfred P. Herrmann ergänzen sich nahezu symbiotisch.
Darüber hinaus engagiert sich der Sammler in den Freundeskreisen der Neuen Nationalgalerie, des KW Institute for Contemporary Art, der Berlinischen Galerie sowie der Schaubühne Berlin. Seine berufliche Erfahrung kann und konnte er außerdem bei der Gremienarbeit des Art Forums Berlin und im Aufsichtsrat der Temporären Kunsthalle einbringen.
Trotz seines mannigfaltigen Tätigkeitsspektrums findet Manfred P. Herrmann noch regelmäßig Zeit, als Gastdozent an der Freien Universität Berlin über den Themenkomplex Steuern und Recht im Kunstmarkt zu referieren und beweist damit einmal mehr, dass sich Steuerrecht und Kunstleidenschaft keinesfalls ausschließen.

Wir freuen uns auf das KUNST Sammlergespräch mit Manfred P. Herrmann, moderiert von Jan Kage alias Yaneq.

Donnerstag, 4.11., Einlass ab 20h, Gespräch ab ca. 20.30h
Bar Tausend, Schiffbauerdamm 11, Berlin-Mitte
Um Anmeldung wird gebeten: sammler@kunstmagazin.de
Vorschau: Gäste des KUNST Sammlergesprächs am 2. Dezember sind Axel und Barbara Haubrok.

 

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