
V.l.n.r.: Bauhaus Museum Weimar, Ornament und Moderne, Ruhr Triennale
Was in der vergangenen Woche alles in unserer Online-Ausgabe zu lesen war, fassen wir in diesem Wochenrückblick zusammen – falls das Wetter zufällig zu schön war, um die Zeit vor dem Computer zu verbringen.
Unsere Doppelausgabe für Juli und August läuft unter dem Thema “Ornament”. Die Debatte um die Schnörkel in Kunst und Architektur läuft nicht erst seit gestern, doch während der Moderne wurde die Kritik besonders laut. In María Ocón Fernández’ Publikation „Ornament und Moderne“ wird der deutsche Architekturdiskurs zwischen 1850 bis 1930 umfangreich beschrieben und die Auseinandersetzung, die sich in diesem Zeitraum entwickelte, untersucht.
Über 900 Künstler aus aller Welt kommen bei der Ruhrtriennale zusammen, die vom 17. August bis zum 30. September in Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen und Gladbeck stattfindet. Zu den Höhepunkten gehören unter anderem die beiden Opern “Europeas 1 & 2″ von John Cage in der Inszenierung von Heiner Goebbels oder die Aufführung des “Prometheus” von Carl Orff.
Joëlle Romba kann gleich drei Berufsbezeichnungen auf ihre Visitenkarten schreiben: Sie ist Kuratorin, Kunsthändlerin und Sammlungsberaterin in Berlin und war über 10 Jahre bei Sotheby’s tätig. Lea Dlugosch sprach mit ihr über den besten Zeitpunkt für den Verkauf eines Kunstwerks und das Jonglieren mit Verkaufssummen in Millionenhöhe.
Die Stadt Weimar bekommt endlich ein Bauhaus Museum: Heike Hanada konnte die Jury des international ausgeschriebenen Wettbewerbs mit ihrem in Zusammenarbeit mit Benedict Tonon entwickelten Modell überzeugen. Das Gebäude soll 2015 fertig gestellt werden.
Am kommenden Wochenende lohnt es sich, in den Berliner Kunsthochschulen vorbeizuschauen, denn sowohl die Universität der Künste als auch die Kunsthochschule Weißensee laden zum Rundgang ein und bieten einen einmaligen Einblick hinter die Kulissen des Hochschulbetriebs.
Sie haben noch einen nutzlosen Gegenstand zuhause, der in der hintersten Ecke des Wohnzimmerschranks verstaubt? Dann lohnt sich ein Besuch in der Ausstellung “The Unwanted” von Alan Kane, die am 13. Juli in der Berliner Galerie BQ eröffnet wird. Hier finden ihre ungeliebten Dinge ein neues Zuhause, am Ende der Ausstellung wird der schönste nutzlose Gegenstand prämiert.
Haben Sie eine Minute Zeit? Was ist eigentlich Zeit? Die die Seminargruppe Kuratorische Praxis des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin hat sich einen ausrangierten Supermarkt im Wedding geschnappt um dort ihre Ausstellung “a minute is not a minute” zu präsentieren.
Für gewöhnlich gilt in Museen und Galerien: “Anschauen ja, anfassen nein”. In der Kunsthalle zu Kiel ist das anders, denn dort läuft ab dem 14. Juli die Ausstellung “Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst”, die im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Sinnen erlebbar ist.
Wir wünschen allseits ein schönes Wochenende!







