
Still aus Oliver Resslers Film "Robbery" (2012)
Ökonomie, Demokratie, Rassismus, Widerstandsformen und gesellschaftliche Alternativen sind die Themen, mit denen sich Oliver Ressler in seinen Werken auseinandersetzt. In der Basis Galerie in Frankfurt am Main werden in der Ausstellung “Nach der Krise ist vor der Krise” vom 3. Februar bis zum 1. April Fotografien, Filme, Wandtexte und Installationen des Künstlers gezeigt.
Oliver Ressler hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kunst als Mittel zu gebrauchen, um auf ökonomische und politische Problembereiche hinzuweisen. Hintergründe von Krisen werden in seinen Werken dargestellt, Wirkmechanismen analysiert und Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe und ökonomischer Gerechtigkeit aufgezeigt.
Resslers Werke finden nicht nur im künstlerischen Kontext Zuspruch, auch bei politischen Events werden seine Filme beispielsweise vorgeführt. Zentrale Themen sind die Gesellschaft, die Schwächen der Demokratie und die Krise der Banken.
In seinem Film „What is democracy?“, der in der Ausstellung unter anderem gezeigt wird, gibt Ressler einigen AktivistInnen das Wort und somit die Möglichkeit, ihre Meinungen nach außen zu tragen. Im Gegensatz zu den Filmen wirken die fotografischen Werke Resslers konstruiert: Polizisten, Soldaten und Manager liegen in seinen Fotografien mit dem Titel „ We Have a Situation Here“ regungslos übereinander. Fragen nach alternativen Ordnungen werden angeregt.







