Thomas Wrede – Manhattan Picture Worlds


Abbildung erschienen im KUNST Magazin, Ausgabe Mai 2009

Elisabeth Jungklaus

Thomas Wrede war Meisterschüler an der Kunstakademie Münster, studierte bei bei Prof. Dieter Appelt in Salzburg und Berlin und wurde 1997 mit dem Karl-Hofer-Preis ausgezeichnet. In seinen Fotografien von großen New Yorker Plakatwänden konzentriert sich Wrede oft auf Details, die er mit den Menschen und der Atmosphäre künstlerisch in Beziehung setzt. Wie in früheren Fotoserien lässt er Aufnahmen von komplexen Situationen zu „Real-Collagen“ werden, die nur im Augenblick des Auslösens und nur in diesem Blickwinkel existieren. Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Mai bei Beck & Eggeling New Quarters in Düsseldorf zu sehen.

Thomas Wrede: Manhattan Picture Worlds. Kerber Verlag, Bielefeld 2009. Deutsch/englisch, 120 S., 53 Abb., Hardcover, 48 €. ISBN 978-3-86678-244-0

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Die schlaue Mama Sambona


Abbildung erschienen in KUNST Magazin Ausgabe Mai 2009

Elisabeth Jungklaus

Das Bilderbuch erzählt die wundersame Geschichte der alten Mama Sambona, die auf einer Insel im Ukerewe-See in Afrika lebt. Eines Tages bekommt sie Besuch von einem Herren im dunklen Anzug, der sie holen möchte, um sie zu ihren Ahnen zu bringen. Aber Mama Sambona genießt das Leben in vollen Zügen und sprüht geradezu vor Energie. Deshalb trickst sie den eleganten Herren aus: Auf einem Fest fordert sie ihn zum Tanz auf, und er lässt sich begeistern – vom Rhythmus der Musik, von der Freude, vom Leben …

Hermann Schulz (Text), Tobias Krejtschi (Illustrationen): Die schlaue Mama Sambona. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2008. 24 S., zahlr. Farbabb., Hardcover, 13,90 €. ISBN 978-3-7795-0149-7

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Olaf Unverzart – Leichtes Gepäck


Abbildung erschienen in KUNST Magazin Ausgabe Mai 2009

Elisabeth Jungklaus

Olaf Unverzart (*1972), der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Joachim Brohm studierte, wurde mit seinen Bildern von Alpenräumen, welche durch menschliche Einflüsse gezeichnet sind, bekannt. Sein mittlerweile viertes Buch „Leichtes Gepäck“ zeigt Fotografien, die in den vergangenen zehn Jahren auf seinen Reisen in mehr als 30 Ländern entstanden sind. Das Exotische der jeweiligen Landeskultur steht bei seinen Arbeiten im Hintergrund. Es sind eher stille Bilder, die sich geografisch nur selten einordnen lassen.

Olaf Unverzart: Leichtes Gepäck. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2009. Texte von Dr. Ulrich Pohlmann, Karl Bruckmaier und Olaf Unverzart. Deutsch/englisch, 192 S., 38 €. ISBN 978-3940748522

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Hannes Kilian


Abbildung erschienen in KUNST Magazin Ausgabe Mai 2009

Elisabeth Jungklaus

Zum 100. Geburtstag von Hannes Kilian (1909–1999) sind vom 4. April bis zum 29. Juni 320 Schwarz-Weiß-Fotografien im Martin-Gropius-Bau Berlin zu sehen. Dieser Band stellt bisher nie oder nur selten veröffentlichte Bilder aus dem Archiv des Künstlers vor und dokumentiert mehr als ein halbes Jahrhundert europäischer und deutscher Geschichte: darunter die Weltausstellung in Paris 1937, die Kriegs- und Nachkriegszeit in Deutschland – Fotos vom zerbombten Stuttgart, die Kilian trotz Fotografieverbot aufnahm, und Szenen Berlins vor und nach dem Mauerbau.

Klaus Honnef (Hg.): Hannes Kilian. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2009. 352 S., 342 Abb. in Duplex, gebunden mit Schutzumschlag, 39,80 €. ISBN 978-3-7757-2368-8

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Gringografico – Zwei Designer auf der Walz


Abbildung erschienen im KUNST Magazin, Ausgabe Mai 2009

Elisabeth Jungklaus

Die beiden Grafikstudenten Benjamin Bartels und Maximilian Kohler waren knapp ein halbes Jahr lang auf der Walz. Sie klopften an Agenturtüren entlang dem Pan-American Highway von Vancouver bis Peru. Ausgerüstet mit Laptop, Kamera und Skizzenbüchern – aber auch mit Schlafsack und Klopapier – machten sie dort halt, „wo gutes Design gemacht wird oder noch fehlt“. In Gringografico erzählen sie von ihrer Reise und dokumentieren ihre Erlebnisse und Leistungen in den Agenturen mit zahlreichen Skizzen, Fotos und Zeichnungen.

Gringografico (Hg.): Zwei Designer auf der Walz. On the road for food and fame. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2007. 168 Seiten mit zahlr. Abb., „Taschen-Buch“ mit einer button-verzierten, bedruckten Reise-Hüfttasche anstelle eines Bucheinbandes, 39,80 €. ISBN 978-3-87439-738-4

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Christian Wolter – Blühende Landschaften

Elisabeth Jungklaus

Der Fotograf Christian Wolter (*1968) präsentiert in seinem Buch ausgewählte Ansichten postindustriellen Scheiterns im wiedervereinigten Deutschland. Ihn fasziniert besonders der ästhetische Reiz, der von der Zurückgewinnung des Terrains mit Ruinen von Bau- und Industrieprojekten durch die Vegetation ausgeht. „Blühende Landschaften“ dokumentiert 44 Fehlplanungen, ihre politischen Dimensionen und Geschichten. Wolter studierte Industrial Design an der HfbK Hamburg sowie Grafikdesign und Fotografie an der HfK Bremen. Er gewann mehrere Auszeichnungen und Preise, seine Bilder wurden u. a. im Museum für Fotografie Berlin gezeigt.

Christian Wolter: Blühende Landschaften. Kehrer Verlag, Heidelberg 2008. Deutsch/englisch, 128 S., 44 Farbabb., Hardcover, 36 €. ISBN 978-3-939583-90-5

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Mitten in Afrika KinderKunstProgramm in der ifa-Galerie


KinderKunstProgramm der ifa-Galerie Berlin

KinderKunstProgramm der ifa-Galerie Berlin

Foto: Victoria Tomaschko

Elisabeth Jungklaus

Wart ihr schon mal in Afrika? Zur zeit müsst ihr nicht weit reisen, um den Kontinent kennenzulernen. In der Ausstellung „Spot on … DAK´ART“ zeigen euch Künstler aus ganz verschiedenen Regionen Afrikas ihre Kunstwerke. Der Künstler Mansour Ciss und der Kurator Akinbode Akinbiy schauen mit euch die Ausstellung an. Malereien, Plastiken, Fotos und Videos zeigen euch, wie der Alltag der Menschen in Afrika aussieht. Traurig ist, dass viele Afrikaner ihre Heimat verlassen, in der Hoffnung, dass es ihnen woanders besser geht. Als Flüchtlinge machen sie sich auf einen sehr weiten und gefährlichen Weg – ohne zu wissen, was sie erwartet. Im Workshop redet ihr über ihre Geschichten. Anschließend baut ihr zu ihrem Gedenken eine Skulptur. Dieses Kunstwerk wird den Namen „Denkmal für den unbekannten Flüchtling“ tragen und wird auch in der Ausstellung zu sehen sein. Wenn ihr von dieser kleinen Reise zurückgekehrt seid, wisst ihr viel Neues und könnt sogar ein paar Worte in einer afrikanischen Sprach sprechen!

Der Workshop (Eintritt frei) ist für Kinder ab 6 Jahren und findet am 17.5. von 11–13 Uhr statt. ifa-Galerie Berlin, Linienstr. 139/140, 11015 Berlin-Mitte, www.ifa-de. Die Teilnahme ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten: 030 – 22 67 96 16.

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ARCHIKID – Die Stadt erleben Architektur-Workshops für Kinder

Elisabeth Jungklaus

Was gehört alles zu einer Stadt? Wie sind die vielen Häuser, Parks und Plätze, die ihr heute seht, eigentlich entstanden? Und welche Rolle spielen die Menschen darin? Bei Archikid geht ihr auf Entdeckungsreise in eurer Stadt und beschäftigt euch mit spannenden Fragen der Architektur. Was unterscheidet die Bauweise eines Tunnels von der eines Turms? Und wie kann der überhaupt in seiner vollen Länge stehen? Zusammen mit den beiden Architektinnen Pauline Gauttier und Anne-Laure Mellier erforscht ihr die Bauwerke eurer Umgebung und lernt, welche Bedeutung sie haben und wie sie entstanden sind. Dann dürft ihr selber ans Werk: Ihr baut kleine oder sogar lebensgroße Modelle, gestaltet Räume, probiert verschiedene Materialien aus, zeichnet, malt, bastelt. Ihr erfahrt, welche Materialien sich für welche Bauwerke besonders gut eignen. Holz, Stein oder doch eher Pappe? Jede Woche gibt es ein neues Workshop-Thema für euch. Schnuppert doch mal rein – der erste Besuch ist nämlich kostenlos!

ARCHIKID – Workshops über Architektur für Kinder von 4 bis 14 Jahren, Ateliers in Mitte und Prenzlauer Berg, 030 – 44 35 57 64, info@archikid.de, www.archikid.de

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Frühlingsfest im Georg-Kolbe-Museum


Im Georg-Kolbe-Museum könnt ihr beim Stöbern ganz viele Skulpturen entdecken.

Elisabeth Jungklaus

Am 17. Mai 2009 lädt euch das Georg-Kolbe- Museum zu einem Frühlingsfest im Garten ein! Ihr könnt das Wohn- und Atelierhaus des Bildhauers Georg Kolbe erkunden, im Depot des Museums stöbern und euch selber als Bildhauer ausprobieren. Tiere sind das große Thema der laufenden Ausstellungen „Bestiarium. Tierplastik des 20. Jahrhunderts“ und der zeitgenössischen „Tierperspektiven“. Euch werden Affen, Pferde, Katzen, Hunde, Löwen und sogar Elefanten im Museum begegnen. Erfahrt mehr über Bildhauer und ihre Liebe zu Tieren, über Georg Kolbe und seinen Garten und sein Haus, in dem er mit vielen Katzen und Hunden lebte. Entdeckt die Vielfalt der Tierwelt im Museum und lasst euch zu euren eigenen Tierskulpturen inspirieren.

Am 6. Juni startet das Georg-Kolbe-Museum ein neues Kinder- und Jugendprogramm. Immer am ersten Samstag des Monats wird es zwischen 14 und 17 Uhr einen Workshop für Kinder und Jugendliche geben, inklusive einer Führung für die Eltern um 16 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten: unter 030 – 304 21 44 oder kunstvermittlung@georg-kolbe-museum.de.

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Art Trips


Yasmin Mahmoudi

Yasmin Mahmoudi

Yasmin Mahmoudi

 

Art trips are commonly known as vacations to art fairs or exhibitions made by collectors or other arty people. The following article, however, deals with art trips in its literal sense meaning trips done by works of art. Aside from Berlin based galleries one will notice numerous booths run by galleries based in other cities or galleries located abroad whilst strolling over the Art Forum. Precisely the demand of booths by international galleries is an important indication for the significance of an art fair. Therefore the variety of participating countries is generally stressed by the art fair management.

Works of art have to be transported in order to show such pieces at an art fair. Transportation is dangerous for works of art. Special precautions are necessary depending on the respective item, i.e. regarding its size and substance. It should always be the main objective that art is not damaged whilst on a trip. The gallery owner should aim at hiring a carrier specialized in fine art transportation. An appropriate fine art insurance from nail to nail helps to smoothen damages caused notwithstanding all due care.

Cross-border art trips need to comply with customs regulations as well as import and export tax. It should be applied for a Carnet A.T.A., a custom paper for temporary exhibitions or other temporary use of fine art abroad. Carnet A.T.A. is not a prerequisite for cross border transportation, however, it is a fast track through the administrative proceedings. Once a Carnet A.T.A. is granted, identification has to be conducted. This happens quite literally by a customs representative who affirms identity of the art work that shall be exported and the respective description in the Carnet A.T.A.. If such identification has been certified, no import tax is charged upon re-entry of the art work.

Legal implications of the art trip tend to vanish into all organization and preparation in conjunction with an art exhibition, be it at an art fair or in another gallery, an art association or a museum. If nothing has been regulated by contract, the art trip is governed by statute. Statutes are highly standardized and do not take into account the particularities of the art market. Therefore it is advisable to regulate the rights and duties of everyone involved in such art trip in written agreements.

To begin with a detailed status report should be drafted in order to point out all particularities regarding properties and condition of the respective piece of art. If lithographs shall be exhibited generally a data sheet contains measures, year printed, name of the artist, size of edition, number of the lithograph and its theme. Important are such additional data that describe not the whole limited edition but the fine print that shall be exhibited. This can be done by drafting a sketch in which the exact location of tiny bends, waviness or even cracks are marked.

The work of art should be accompanied by the status report throughout the whole trip and signed bye each person involved. The status report should be amended by each alteration of the work of art during such trip. Those amendments aim at determining later on, where in the transportation chain the damage was caused. The following real life example shall illustrate the negative outcome if the parties involved do not agree upon certain terms of procedure. After an exhibition of photographs terminated, photocopies of the works were made in order to proof that the photographs were in perfect condition when returned. Instead of proofing the good condition the photographs were damaged by the ozone of the copier.

Those involved should agree upon terms and conditions of insurance during the art trip. Terms such as all-risk policies or insurance from nail to nail suggest that there is full coverage without any gap. It is, however, important to report any increased risk. The insurance company should be notified of a delay in transportation that causes an overnight stay if originally pick up and delivery should take place at the same day and such course of transportation was notified to the insurance company. Potential risk increases if the loaded carrier stays in a parking lot overnight and insurance coverage is at stake if such additional risk is not notified.

Easily overlooked is the risk of deterioration of the exhibit caused by minor damages as opposed to full destruction or loss. In order to avoid struggle with the insurance company it is advisable to agree upon a term that covers both restoration as well as any remaining loss in value. As usual all details should be put down in a written agreement. It is not sufficient to agree upon liability for appropriate insurance by the lessee. Such agreement is open to different interpretation and may cause trouble in case of damage.

In case of cross-border exhibitions it should be noted that unsigned items and multiples in editions extending 250 (in case of prints) or 25 (in case of moulds) are exempted from regulations for fine art. Notwithstanding its quality such items are qualified as trading goods and taxed and duty paid as such. The same is true for multi-media works and photographs; both do not fall within the tight definition of art contained in the custom statutes. Whilst exhibits are chosen those requirements should be taken into account and if possible other items send on the trip. In case of doubt it is advisable to complete the documents in such way that the art quality is eye catching even to custom officials.

Born in 1977, Yasmin Mahmoudi studied law at the universities of Cologne and Bonn, at the University of Lausanne, and at the University of Geneva, and she specialized in art law. Together with her sister she has founded her own office in Cologne, which offers services nationally thanks to its specialization in art. She is a member of numerous institutions, such as the Institute for Art Law in Heidelberg, the Institute of Art & Law in Great Britain and the Cologne Art Association, and she is a freelance author for German publications dealing with “Young Art”, “The Contemporary Museum”, “KUR – Journal for Art Law”, and “Copyright and Cultural Policy”.

Dr. Mahmoudi & Partners. Barristers. Von-Werth-Str. 44, Cologne, www.kunstrechtskanzlei.de

 

(Translation: Brian Poole)

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