Helmut Ditsch – The Triumph of Painting


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Elisabeth Jungklaus

elmut Ditsch (*1962, Argentinien) arbeitet seit 1983 als freischaffender Künstler. 1985 reist er für mehrere Expeditionen in die Anden. Von nun an verbindet der Extrembergsteiger und Maler die Erfahrung extremer Natur und deren malerische Umsetzung auf bis zu zwölf Meter langen Leinwänden.Seine Bilder zeigen eine kraftvolle, überwältigende und menschenleere Natur mit vier immer wiederkehrenden Elementen: Berge, Wüste, Eis und Wasser. 1988 beginnt Ditsch ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Die Neuausgabe des 2005 erschienenen Buches enthält Essays von Reinhold Messner und Carl Eigner.

Helmut Ditsch: The Triumph of Painting. Prestel Verlag, München 2009. Dt./engl./span./russ./arab., 276 S., 155 Abb., davon 130 farb., Hardcover, 39,95 € ISBN 978-3-7913-4209-2

 

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Wolfgang Ullrich – Raffinierte Kunst. Übung vor Repoduktionen


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Peter Tack

Wolfgang Ullrich spürt einem allseits bekannten Phänomen nach: Ein Ort, ein Bauwerk, eine Skulptur oder ein Bild sind seltsam anders als die Abbildungen, die man bis dahin davon gesehen hat. Sein neues Buch ist eine ziemlich unverhohlene Hommage an das Reproduktionswesen. Längst spielen Reproduktionen eine viel größere Rolle im Umgang mit Kunst als die Originale. Ullrich zeigt, wie Künstler ihre Ideen in Reproduktionen oft genauer realisieren konnten als im Original und wie sich Kunst in reproduzierter Form inszenieren lässt und damit neue Dimensionen der Wirkung entfaltet.

Wolfgang Ullrich: Raffinierte Kunst. Übung vor Reproduktionen. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2009. 160 S., 40 Abb., Hardcover, 22,90 €. ISBN: 978-3-8031-5178-0

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Thomas Ruff: jpegs


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Elisabeth Jungklaus

Thomas Ruff (*1958, Zell am Harmersbach) studierte Fotografie bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie in Düsseldorf und zählt international zu den bedeutendsten Fotokünstlern. Das Dateiformat jpeg, welches für das Internet entwickelt wurde, zeigt Bilder in guter Qualität auf dem Bildschirm. Vergrößert man diese jedoch oder druckt sie aus, zeigen sich die Motive als Pixelsalat. Ruff fand die bildzersetzenden Störphänomene in jpeg-Dateien ästhetisch interessant – der großformatige Fotoband „jpegs“ ist die Erstveröffentlichung seiner Fotoserie, mit der er die Wirkkraft großer Motive im Pixelformat festhält.

Thomas Ruff: jpegs. Dumont Verlag, Köln 2009. 132 S., 65 Farbabb., 38,5 x 28,5 cm, Hardcover, Leinen 68 €, ISBN 978-3-8321-9211-2

 

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Aris Kalaizis – Making Sky


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Elisabeth Jungklaus

Aris Kalaizis (*1966, Leipzig) studierte Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war Meisterschüler bei Arno Rink. Die umfassende Monografie fasst seine jüngeren Arbeiten von 2006–2008 zusammen und enthält ein Gesamtwerkverzeichnis der Jahre 1995–2008. Die Stimmung in Kalaizis’ fotonahen Bildern berührt die Vorstellungskraft des Betrachters und ruft eine gewisse Störung des
gewohnten Gleichgewichts hervor. Die Bildelemete wie Leben und Tod, Traum und Wirklichkeit sind meist zweideutig zu verstehen und fließen an den imaginären Orten seltsam ineinander.

Aris Kalaizis: Making Sky. Hirmer Verlag, München 2009. Deutsch/englisch, 132 S., 39 Farbtafeln und 86 Farbabb., Hardcover, 34,90 € ISBN 978-3-7774-9065-6

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Shelley Calton: Hard Knocks – Rolling with the Derby Girls


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Elisabeth Jungklaus

In den 1930ern aufgekommen, erlebte Roller Derby als Vollkontaktsport auf Rollschuhen in den 1960er Jahren seinen Höhepunkt. In den USA gründeten sich zahlreiche Leagues, die fast nur aus Frauen bestanden. Die sexy Kostüme bildeten dabei einen heftigen Kontrast zur Härte des Sports. Shelley Calton porträtiert seit dem Beginn des Roller-Derby-Revivals die sogenannten „Derby Girls“. Dabei dokumentiert die Fotografin aus Houston sowohl das Tempo und die Emotionen im Spiel wie auch das Selbstverständnis der Spielerinnen, die ihre eigene Weiblichkeit kreieren und inszenieren.

Shelley Calton: Hard Knocks – Rolling with the Derby Girls. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009. Englisch, 96 S., 61 Duoton-Abb., Hardcover, 30 €. ISBN 978-3-86828-054-8

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Helmut Middendorf – Over the under the over


Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Text: Elisabeth Jungklaus

Der Katalog erschien anlässlich der Ausstellung „Over the under the over“, die bis Mai im Benaki Museum, Athen, zu sehen war. Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 30 Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, die sich von den bekannten Arbeiten der 80er Jahre der Neuen Wilden abgrenzen. Viele Arbeiten wurden erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert, darunter die neue Bilderserie „PM-Paintings“. (Middendorf (*1953, Dinklage) studierte an der Hochschule der Künste, Berlin, bei K. H. Hödicke und ist Gründungsmitglied der legendären Galerie am Moritzplatz in Berlin.

Benaki Museum, Athen, und Macedonian Museum of Contemporary Art, Thessaloniki (Hg.): Helmut Middendorf. Over the under the over. Kerber Verlag, Bielefeld 2009. Deutsch/englisch/griechisch, 160 S., 91 Farbabb., Hardcover, 38 €. ISBN  78-3-86678-225-9

 

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Am Ende…


Wolfgang Viehweg: Reader in the Window, 2008.

Wolfgang Viehweg: Reader in the Window, 2008.

Technik: Digital; ISO 80,1/8sec.f 2,3, 27 x 40 cm. © 1/AWARD-6ausX
Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Fotografiepreis 1/AWARD 2009 widmet sich der Street Photography

Der 1/AWARD by Pilsner Urquell geht in die zweite Runde. Seit dem 1.3.2009 gibt Pilsner Urquell mit dem Fotografie-Wettbewerb jungen Künstlern erneut die Möglichkeit, sich in der Öffentlichkeit professionell zu präsentieren. Young Professionals, Amateure und Studenten der Fotografie werden aufgerufen, sich auch in diesem Jahr mit dem Thema Street Photography auseinanderzusetzen. Die Einreichfrist des 1/AWARD endet am 1.9.2009. Die Ausstellung der ersten Auswahl („6ausX“) der aktuellen Einreichungen zum Wettbewerb ist am 13.06.2009 auf der Aftershow Party im Zuge des Werbekongresses in Berlin zu sehen

Details zum Wettbewerb und zur Ausstellung unter: www.one-award.de

Das erste Pils der Welt engagiert sich schon seit mehreren Jahren erfolgreich im Bereich Fotografie und tritt immer wieder als Förderer von zeitgenössischer Kunst und Kultur in Erscheinung, z.B. als offizieller Partner des 3. Internationalen Fotografiefestivals F/STOP vom 1.–7.7.2009 in Leipzig.

Artikel erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

 

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Lasst euch von der Muse küssen … in der Musenstube in Neukölln


Die Musenstube im Überblick: Jede Muse hat ihren Platz.
Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Elisabeth Jungklaus

Die Kommunikationsdesignerin Annette Köhn gründete vor drei Jahren mit fünf anderen Designern, Illustratoren und Künstlern die Ateliergemeinschaft Musenstube. Das Schaufenster mit den vielen Plakaten und Flyern fällt in der eher ruhigen Tellstraße richtig auf. Atelier, Laden, Galerie, Büro – die Musenstube ist alles in einem und kann sich doch für jeden Anlass herausputzen.

In Schachteln, Regalen und Ständern findet ihr selbst gestaltete Postkarten, Comics, Buttons und CDs. Das kleine, schlichte Comic „U-Bahn-Pupse“ erzählt sensibel und mit Humor die Geschichte des kleinen Oskar, der mit seiner Mutter in der Berliner U-Bahn unterwegs ist. Als ein Mann pupst und Oskar das ganz direkt anspricht, wird „pupsen“ nach und nach bei allen Personen im Waggon zum Gesprächsthema überhaupt.

Die Musenstube soll ein Ort der Inspiration und des musischen Beisammenseins sein. Neben Ausstellungen finden hier auch Lesungen, Konzerte und kleine Theateraufführungen statt. Den Juni über ist die Ausstellung „Katz und Haus“ mit Illustrationen und einer Buchvorstellung von Anja Vogel zu sehen. Mitmachen könnt ihr beim beim Kreativworkshop „HUMUSEN zu 48 Stunden Neukölln“ mit den Musen und dem Team von „Le Bastellerie“ am 26.Juni ab 19 Uhr. Gemeinsam gestaltet ihr eine Ausstellung mit Pappe, Papier und anderen Materialien für das Schaufenster.

Und am nächsten Tag wird´s musikalisch bei der Open Stage, einer offenen Bühne für kleine und große Musiker ab 14 Uhr. Außerdem wird eine Gemeinschaftsausstellung der Musen mit neuen Arbeiten gezeigt.

 

Das Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm findet ihr unter dem Link „Galerie &
Termine“ auf www.musenstube.de. Die Öffnungszeiten sind flexibel, aber an den meisten Wochentagen ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Kontakt: Annette Köhn, annette@comicstube.de, 030 – 22 68 71 87, Die Musenstube, Tellstr. 2, 12045 Berlin-Neukölln, www.comicstube.de

Das Comic „U-Bahn-Pupse“ von Annette Köhn ist in in Kleinauflage von 60 Stück
erschienen.

Artikel erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

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Energielabor im Naturschutzzentrum Ökowerk – Experimente mit Sonne, Wind und Wasser


Hier bauen die Kinder ein Spielzeug aus Holz, das sich mit Sonnenenergie fortbewegen kann.
Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Elisabeth Jungklaus

Das Energielabor beschäftigt sich mit den Wegen, die die Energie durch die Natur geht. Seht, wie ein Wasserwerk mit Dampfmaschinen- und Filterhallen funktioniert, und findet heraus, wie aus Sonnenlicht, Erdwärme, Wind- und Wasserkraft Energie gewonnen wird. Könnt ihr erneuerbare und nicht erneuerbare Energien unterscheiden? Nach dem Kurs wisst ihr mehr. Die Landschaftsplanerin und Umweltpädagogin Regina Höfele leitet den Workshop und zeigt euch auch, wie man Energieverschwendern auf die Spur kommt. Denn die wertvollen Energieressourcen der Natur sind nicht unendlich verfügbar und müssen geschont werden. In Experimenten zum Thema Sonnenenergie und Licht- und Schattenspielen erfahrt ihr mehr über die Naturkräfte Wärme und Kälte. Um eure Batterie selbst wieder aufzutanken, mixt ihr Power-Drinks und benutzt dafür einen Kocher, der mit Sonnenenergie funktioniert. Und das Highlight: Gemeinsam baut ihr ein Spielzeug, das sich allein durch Solarenergie fortbewegen kann.

Der Kurs findet für Kinder und Jugendliche von 10 bis 12 Jahren am 13. und 14. Juni jeweils von 12 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist das Naturschutzzentrum Ökowerk, Teufelsseechaussee 22–24, 13193 Berlin. Anmeldungen unter: 030 – 266 42 22 42 oder info@jugend-im-museum.de

Artikel erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

 

 

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Neue Experimentierkarte STROM UND ELEKTRIZITÄT vom „Haus der kleinen Forscher“


Eine Büroklammer als Schiebeschalter im Stromkreis
Abbildung erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

Elisabeth Jungklaus

In unserer Umgebung ist fast überall Strom. Wie wichtig Elektrizität für uns ist, merkt man bei einem Stromausfall, wenn der Fernseher und der Wecker still bleiben. Dabei kommt Strom nicht immer aus der Steckdose. Sicher müsst ihr auch lachen, wenn sich eure Haare beim Bürsten elektrisch aufladen und zu Berge stehen.Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ beschäftigt sich mit solchen Beobachtungen aus der Natur. Sie organisiert Workshops für Kitas, in denen ihr in Experimenten naturwissenschaftliche Phänomene beobachtet und ihnen auf den Grund geht. Beim Forschen sollen euch Experimentierkarten zu den Themen Wasser, Luft und Sprudelgase helfen. Auf denen steht geschrieben,welche Materialien ihr braucht, und werden die Versuche Schritt für Schritt erklärt. Ab Juli gibt es die neue Experimentierkarte „Strom und Elektrizität“.Hier erforscht ihr die statische Elektrizität und tüftelt mit den Bauelementen eines Stromkreises. Wusstet ihr, dass Bleistiftminen, Löffel und Metallklammern Strom leiten? Lasst Papierschnipsel in einem „Flohzirkus“ auf dem Tisch tanzen oder seht einer Seidenpapierschlange beim Schweben zu. Neugierig geworden?

 

Mehr Informationen unter 030 – 27 59 59 – 0 und www.haus-der-kleinen-forscher.de. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ entwickelt Workshops für Erzieherinnen, Arbeits- und Lehrmaterialien und bietet Hintergrundinformationen und Experimente für Drei- bis Sechsjährige.

Artikel erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Juni 2009

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