Ein Spiel mit Kunst für euch

Elisabeth Jungklaus

Im „Spiel mit Kunst für Kinder“ spielt ihr mit einer Ausstellung aus 72 Bildern berühmter Künstler vom Mittelalter über den Barock bis zur Moderne. Ob im Spiel zu zweit oder mit Sonderregeln im „Profispiel“: In jeder Runde heißt es für alle entdecken, raten und schätzen bei kniffeligen Fragen zur Kunstwelt. Bei jedem Spiel baut ihr gemeinsam ein Kunstwerk auf, lernt verschiedene Kunstgattungen wie Sagenbilder, Stillleben, Tierbilder und Porträts kennen und erfahrt, was das Besondere an den verschiedenen Kunststilen wie Popart und Impressionismus ist.

Spiel mit Kunst für Kinder. Mit viel Spaß die Kunst entdecken, Belser Verlag, Stuttgart 2004, für 2–4 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer: ca. 30 Min., Inhalt: Bildkarten, Aufgabenkärtchen, Stoffbeutel, Skulptur-Teile, Lernposter, Spielanleitung, 24,99 €,

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OCTOBER-Revolution in der amerikanischen Kunstkritik


Abbildung erschienen im KUNST Magazin, Ausgabe September 2009

Gerald Geilert hat im Rahmen einer Dissertation die Geschichte und Rezeption eines der wichtigsten amerikanischen Magazine für die Kunst der Gegenwart nachgezeichnet. Das Kunstmagazin „October“ wurde im Herbst 1976 in New York gegründet und hat dem Diskurs über moderne Kunst seitdem immer wieder wichtige Anstöße gegeben. Oftmals wird versucht – unabhängig vom Kunstmarkt –, Diskussionen über Künstler in neue Richtungen zu lenken oder ihnen neue Impulse zu liefern. In „Texte
zur Kunst“ werden bis heute regelmäßig „October“-Texte ins Deutsche übersetzt, um sie in Deutschland publik zu machen.

Gerald Geilert: OCTOBER-Revolution in der amerikanischen Kunstkritik. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2009. 288 S., 193 S/W-Abb., kart., 38 €. ISBN: 978-3-7705-4730-2

 

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Skandal: Kunst!

Seit Künstler die künstlerische Freiheit für sich entdeckten, reagierte das Publikum besonders auf die visionären und innovativen Arbeiten zunächst mit Unverständnis und Protest. Das reich bebilderte Buch schildert 20 Kunst-Skandale – darunter Klimts „Fakultätsbilder“, die „Nackte Maja“ von Goya und Arbeiten von Caravaggio, Munch, Duchamp, Dix, Beuys u. a. – vor dem Hintergrund ihrer Zeit und deckt auf, welche ungeschriebenen Gesetze des guten Geschmacks ignoriert wurden und welche gesellschaftlichen, moralischen und politischen Tabubrüche stattfanden, so dass einzelne Werke oder ganze Ausstellungen zum folgenreichen Skandal wurden.

Ute Schüler, Rita Täuber: Skandal: Kunst! schockierend – packend – visionär. Belser Verlag, Stuttgart 2008, 144 S., 155 farb. Abb., 24,95 €, ISBN 978-3-7630-2496-4

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In Grenzen frei, Mode, Fotografie, Underground in der DDR 1979–89

Die Publikation erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, die bis zum 13. September im Kunstgewerbemuseum Berlin zu sehen ist. Mode in der DDR war nicht ohne ihre politische Dimension denkbar. Das Fotobuch präsentiert eine erste Bestandsaufnahme von Mode-Subkultur in der DDR: die alternativ agierende Szene des Mode-Undergrounds und Mode im Umfeld der Zeitschrift „Sibylle“ – und ist zugleich ein Porträt vieler Fotografinnen und Fotografen, wie Tina Bara, Sibylle Bergemann,
Michael Biedowicz, Werner Mahler und Sven Marquardt.

M. Boehlke, H.Gericke, G. Seymour & F. Von Wild (Hg.): In Grenzen frei. Mode, Fotografie, Underground in der DDR 1979–89. Kerber Verlag, Bielefeld 2009, 102 S., 83

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Der Eiserne Sammler

Das Buch widmet sich dem „Reichsmarschall“ Hermann Göring, dessen Ziel es war, eine Sammlung aus beschlagnahmten Objekten, Zwangsverkäufen und Erwerbungen aus dem Kunsthandel aufzubauen, die nach dem Krieg in seinem Landhaus gezeigt werden sollte. Seine Kollektion bestand aus über 1.700 Gemälden, zahlreichen Wandteppichen, Skulpturen und anderen kunsthandwerklichen Objekten. Weiterhin werden die Methoden, mit denen Göring in Zusammenarbeit mit dem Kunsträuber Rosenberg und den „Devisenschutzkommandos“ in besetzten Gebieten Kunst beschlagnahmte, und rund 150 Werke, die seit 1945 als verloren gelten, vorgestellt.

Hans Christian Löhr (Hg.): Der Eiserne Sammler. Die Kollektion Hermann Göring. Kunst und Korruption im „Dritten Reich“. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2009, 256 S., 159 S/W-Abb., gebunden, 49 €, ISBN 978-3-7861-2601-0

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