Das System Kunst und seine Betriebsamkeit sind ein Knotenpunkt, dessen dynamische Verschlingungen Thomas Wulffen seit Jahren beobachtet. Der Kunstkritiker und Kurator, der mit seinen Analysen phasenweise selbst eine Fusion von künstlerischer Praxis und theoretischer Produktion liefert, versucht eine Bestandsaufnahme. Erkenntnisse aus Kybernetik, Quantenphysik und Systemtheorie überträgt er auf die Kritik einer Kunst, die begonnen habe, „sich im eigenen Bermudadreieck von Dienstleistung, Entertainment und Erkenntnistheorie“ aufzulösen.
Thomas Wulffen: Rollenwechsel. Gesammelte Texte, Reihe: aktuelle kunst und literatur Bd. 3, Lit-Verlag; Berlin 2004. 216 S, Softcover, 24.90 €, ISBN: 978-3-8258-6520-7
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