Fenster lassen Wärme, Licht oder Geräusche herein und heraus; sie erlauben Ein-, Aus- und Durchblicke. Rolf Selbmann stellt das Fenster als ein „Zentralobjekt unserer Hochkultur“ in den Fokus kunst- und kulturgeschichtlicher Untersuchung. Verschiedene Interpretationen des Fensterblicks, von der Antike bis in die Gegenwart, geben Aufschluss auf die Kulturgeschichte, aber auch über die eigene Wahrnehmung. Mit zahlreichen Beispielen werden Themen wie „Fenster als Schwellenraum“, „Frauen am Fenster“ und „sentimentale Fensterblicke“ erörtert.
Rolf Selbmann: Eine Kulturgeschichte des Fensters. Von der Antike bis zurModerne. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2010. 222 S., 103 Farb- u. 23 S/W-Abb., Efalin m. Schutzumschlag, gebunden, 39 €. ISBN: 978-3-496-01409-6
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