Freunde der Kunst, lasst uns feiern – schließlich steht uns ein April voller Jubiläen bevor!
Ach, denken Sie, feiern ist immer gut, denn da könnte ich, Ich, ICH … letztlich kreisen die Gedanken dann doch um uns selbst, wenn auch nicht immer nach dem Motto „jedem das Seine, doch nicht jedem das Gleiche – und mir das Meiste“.
In dieser Ausgabe haben wir mit dem Thema „EGO“ auch weniger solcherart gesinnte narzisstischegozentrische Wesen im Sinn, sondern eher Künstlercharaktere, deren EGO in mindestens so viele Einzelfragmente zerspalten ist wie jene Holzscheite, die Jack Piersons konzentrierter Junge auf dem Titelbild in Splitter hackt. Kathleen Bühler sorgt für geistiges Entwirren.
Und wir haben ein paar handfeste Daten zur Orientierung gesammelt:
April 2011 =
5 Jahre KUNST Magazin – frei, informativ, hochwertig, zweisprachig – konsequent schon immer als Print-Version und online. Zum Fünfjährigen gönnen wir uns auf www.kunstmagazin.de einen Jubiläumsrelaunch.
7. Ausgabe Gallery Weekend – die intellektuelle Alternative zum Tanz in den Mai im Zeichen brandaktueller Kunst
20 Jahre „Texte zur Kunst“ – streitbar, theoretischabstrakt und höchst diskursiv: weiter so, Kollegen!
45. Internationaler Kunstmarkt aka: ART COLOGNE – nicht mehr nur progressiv und deutsch, sondern längst ein internationales Highlight. Vor Ort wandelt diesmal auch das KUNST Magazin auf den Spuren von Hein Stünke, Rudolf Zwirner & Co!
CONGRATULATIONS!







Der Fotograf Juergen Teller veröffentlicht mit „Get A Life“ einen Katalog zur Frühlings-/Sommer-Kollektion 2010 der britischen Modedesignerin Vivienne Westwood. Ein „normaler“ Modefotografie-Katalog? Weit gefehlt! Teller spielt mit den Grenzen zwischen Werbung und Kunst, zwischen Geschmack und Kitsch.
Pünktlich zur diesjährigen Biennale in Venedig erscheint im Mai der Sammelband „Look at me“, der die Mechanismen des Ruhms auf diesem traditionsreichen Schauplatz des internationalen Kunstbetriebs untersucht. Die Autoren erörtern die öffentliche Inszenierung von Privatheit, das Spiel mit Aufmerksamkeit in einem musealisierten Stadtraum sowie die zunehmenden Forcierung des Eventcharakters von Kunst. Der Starkult gilt sowohl den Künstlern als auch den Kuratoren. Die Erkenntnisse aus der Feldforschung stammen aus dem letzten Biennalejahr 2009.
In der digitalen Welt gibt es viele Möglichkeiten, die eigene Identität neu zu definieren. Anhand von sieben Kapiteln werden in „Doppelganger“ u. a. Strategien der Deformation, Konstruktion und Dekonstruktion des menschlichen Körpers in der Realität dekliniert.
Das in limitierter Auflage erscheinende Posterbuch vereint die wichtigsten Plakate des unbequemen Künstlers und Musikers Jim Avignon aus den letzten 20 Jahren. Die gedruckten Kunstwerke illustrieren Avignons karikaturistische Bildsprache sowie seine Kreativität.





