
Innenansicht pro qm Berlin
Wer in Berlin auf der Suche nach Büchern zum Thema Architektur und Design ist, für den führt eigentlich kein Weg an pro qm vorbei. Etwas abseits des Trubels versteckt sich der Laden in der Almstadttraße in Berlin-Mitte.
Ursprünglich hatte die 1999 durch Jesko Fezer, Katja Reichard und Axel Wieder gegründete Buchhandlung ihren Sitz um die Ecke in einem grün gekachelten Ladengeschäft in der Alten Schönhauser Straße, doch die angedrohte Mieterhöhung um das vierfache zwang die Betreiber 2007 zum Umzug. Nicht zu ihrem Nachteil, möchte man sagen: Die minimalistisch eingerichteten Räumlichkeiten in dem Gebäude aus den 1920er Jahren sind besonders hell und freundlich und laden zum schmökern ein.
In zahlreichen Regalen, auf Büchertischen, auf dem Boden und der weiß gestrichenen Treppe türmen sich die Publikationen und Magazine rund um die Themen Architektur, Popkultur, Design, Kunst, Ökonomiekritik, Stadt und Mode bis unter die Decke. Eine thematische Ordnung der Bücher ist auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, man ist also aufgefordert, zu suchen – oder einen der freundlichen Mitarbeiter um Rat bei der Orientierung in der riesigen Bücheroase zu fragen.
Das Konzept von pro qm geht über die simple Buchhandlung hinaus: In regelmäßigen Abständen werden Vorträge, Diskussionsabende, Buchvorstellungen und Lesungen organisiert, die nicht unwesentlich dazu beitragen, dass man sich nicht wie in einer Buchhandlung, sondern eher wie in der Privatbibliothek eines Freundes mit ausgesuchtem Geschmack befindet.
Pro qm in der Almstadtstraße 48-50 in 10119 Berlin-Mitte ist Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.







