Schlagwort-Archive: Rezension

„Wer Kunst liebt, darf Kunst hassen“

Noch nie gab es so viele KünstlerInnen, Ausstellungen und Museen: wir konsumieren Kunst wie das Schnitzel in der Mittagspause und haben sie oft genauso schnell wieder vergessen. Diese Abstumpfung muss aufhören, ist Nicole Zepter überzeugt und macht ihrer Wut in dem liebevoll-patzigen Essay „Kunst hassen. Eine enttäuschte Liebe“ Luft. Weiterlesen

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Wie der Mensch zum Künstler wurde

Die Evolution des Menschen / Foto: Wikimedia Commons, M. Garde

Die Evolution des Menschen / Foto: Wikimedia Commons, M. Garde

Die Fähigkeit, Kunst zu verstehen und zu produzieren – ein evolutionär bedingter Selektionsvorteil des Menschen? Thomas Junker wirft in seinem Buch „Die Evolution der Phantasie. Wie der Mensch zum Künstler wurde“ diese provokante These in den Raum, die Kunsthistorikern nicht schmecken wird. Weiterlesen

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Hunger, Dirnen und Spelunken

Das Berlin der 1920er-Jahre – ein pulsierender Großstadtdschungel zwischen glamourösem Aufschwung und lasterhaftem Abgrund. Zweifellos brannte diese Dialektik den Künstlern der Zeit unter den Nägeln. Weiterlesen

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Russische Architekturfantasien

Jakow Tschernichow war einer der bedeutendsten Künstler des russischen Konstruktivismus. Sein Schaffen hat die Baukunst des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst und er gilt als Vorläufer zeitgenössischer Architekten wie Bernard Tschumi oder Zaha Hadid. Weiterlesen

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Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln

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Buchcover (Ausschnitt)

Buchcover (Ausschnitt)

Um Freunde und Kollegen nicht zu kompromittieren verfügte Meret Oppenheim, dass Tagebücher und Briefe erst 20 Jahre nach ihrem Tod veröffentlicht werden dürfen. Der umfangreiche Band “Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln” erlaubt nun neue Erkenntnisse über das Leben der Surrealistin. Weiterlesen

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Berliner Rauschgeschichten

Foto: Julia Schmitz

Foto: Julia Schmitz

Drogen- und Alkoholexzesse, anonymer Sex und unbezahlte Praktika in der Kulturbranche: Mit der Clown ohne Ort legt Thomas Martini einen Erstlingsroman vor, dessen Sprache sich so ausufernd gestaltet wie das Leben des Protagonisten. Doch beides leidet unter Oberflächlichkeit. Weiterlesen

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Horror ohne Namen

Cindy Sherman Untitled #71, 1980 © Cindy Sherman. Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York

Cindy Sherman, Untitled #71, 1980, © Cindy Sherman. Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York

Realität oder Fiktion? Ekel oder Faszination? Die im Hatje Cantz erschienenen Publikation „Cindy Sherman – Untitled Horrors“ vereint Fotografien der Verwandlungskünstlerin, die im Betrachter ambivalente Gefühle auslösen. Weiterlesen

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Was sie schon immer über Kunst wissen wollten

Kasimir Malewitsch, Suprematistische Komposition, 1915 Huile sur toile, 80,4×80,6 cm Museum: Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, Schweiz Photo: Robert Bayer, Basel

Kasimir Malewitsch, Suprematistische Komposition, 1915, Huile sur toile, 80,4×80,6 cm, Museum: Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, Schweiz, Photo: Robert Bayer, Basel

Sie sind noch auf der Suche nach einem spannenden Schmöker für den Sommerurlaub, vertragen aber bei 30°C im Schatten kein verschwurbeltes Wissenschaftssprech? Wir hätten da etwas passendes: „Was gibt’s zu sehen? 150 Moderne Kunst auf einen Blick“ von Will Gompertz liest sich schneller, als ihr Himbeereis schmelzen kann. Weiterlesen

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Backpfeife für die Berliner Kulturszene

Johanna Adorján © Alfred Steffen

Johanna Adorján © Alfred Steffen

Dieser Erzählband piekst ein bisschen: Mit „Meine 500 besten Freunde“ hält Johanna Adorján der Berliner Kulturszene den Spiegel vor und entlarvt diese als unerbittliche Brutstätte von Heuchelei und Selbstbetrug. Weiterlesen

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Die Zeit im Blick

Die in Agrigent geborene, in Berlin arbeitende Künstlerin Rosa Barba lotet mit ihrem charakteristischen konzeptionellen Ansatz das Medium Film aus. Dabei geht sie bis an die Gattungsgrenzen, wenn sie sowohl im Medium, mit ihren Projektorinstallationen, als auch inhaltlich und formal in ihren Filmen auf skulpturale Gestaltungsprinzipien zurückgreift. Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1304 "Film", Bücher, KM 1304 | Veröffentlicht unter 1304 "Film", Bücher, KM 1304 | Hinterlasse einen Kommentar