Schlagwort-Archive: Rezension

Die Zeit im Blick

Die in Agrigent geborene, in Berlin arbeitende Künstlerin Rosa Barba lotet mit ihrem charakteristischen konzeptionellen Ansatz das Medium Film aus. Dabei geht sie bis an die Gattungsgrenzen, wenn sie sowohl im Medium, mit ihren Projektorinstallationen, als auch inhaltlich und formal in ihren Filmen auf skulpturale Gestaltungsprinzipien zurückgreift. Weiterlesen

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Unschöne neue Welt

Foto: Flickr, Kakadu

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Schöne neue Welt? Von wegen! Was der Autor, der sich Robert M. Sonntag nennt, in dem Roman Die Scanner entwirft, klingt für manche wie eine pure Horrorvision – und ist dabei gar nicht so weit entfernt von unserer jetzigen Realität. Weiterlesen

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Der Mythos Kippenberger

Kippenberger vor dem Kassenhäuschen des S.O.36, Berlin 1978 © Achim Schächtele

Kippenberger vor dem Kassenhäuschen des S.O.36, Berlin 1978 © Achim Schächtele

Wie nähert man sich Martin Kippenberger, dem egomanen, rastlosen, quirligen und provokanten Ausnahmekünstler, dessen Leben und Werk untrennbar miteinander verknüpft waren? Die im Distanz Verlag erschienene Publikation „Kippenberger & Friends“ versucht durch Interviews mit Zeitgenossen den Mythos Kippenberger aus den verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten. Weiterlesen

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Vom Krieg der Sterne und von ökonomischen Utopien

Science-Fiction-Filme sind Gedankenexperimente, bei denen sich wissenschaftlich mögliche Wirklichkeiten auf der Kinoleinwand ausbreiten. Weiterlesen

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Der Augentäuscher

Georg Flegel, Stilleben mit Äpfeln, 1. Hälfte 17.Jh

Die Fotografie wurde im 19. Jahrhundert erfunden? Ginge es nach Mathias Gatza, müssten wir die Geschichtsbücher neu schreiben. In seinem neuen Roman „Der Augentäuscher“ verlegt er die Entstehung der ersten Lichtbilder ins Dresden des 17. Jahrhundert und erzählt von Experimenten eines manischen Künstlers vor dem Hintergrund grausamer Ritualmorde am Hofe des Kurfürsten. Weiterlesen

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“Zur doggumända? Alszus grade uss!”

Sonderbriefmarke anlässlich des 100.Geburtstages von Arnold Bode, Gründer der documenta

“Warum um Himmels Willen Kassel?” fragen sich zahlreiche Journalisten, Künstler und Kunstinteressierte, wenn alle fünf Jahre die Zeit für die nächste Ausgabe der documenta gekommen ist. Wieso eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen für Gegenwartskunst seit 1955 ausgerechnet in der hessischen Provinz stattfindet und warum diese mehr als nur einen Kurzbesuch wert ist, erklärt der gebürtige Kasselaner Christian Saehrendt in seinem charmanten Reiseführer “Ist das Kunst oder kann das weg? Kassel. documenta-Geschichten, Märchen und Mythen“. Weiterlesen

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Die globale Gefahr

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Der weißrussische Künstler Alexander Rodin liefert mit seinen großformatigen, inhaltlich komplexen Werken einen Beitrag zur Problematik der Globalisierung. Dem Betrachter wird viel zugemutet und so ist man mit seinen Gemälden zunächst überfordert. Weiterlesen

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Eros und Stasi: Ostdeutsche Fotografie

Werner Mahler, Ehepaar Köhler, Berka 1978

Mit der Teilung Deutschlands ging auch ein Riss durch die Fotografie: Während die Freiheit und Unabhängigkeit in der BRD im Grundgesetz verankert wurde, nutzte die DDR die Künste für die Durchsetzung und Präsentation ihrer kommunistischen Ideale. Doch auch während des real existierenden Sozialismus ließen sich Fotografen nicht davon abhalten, ihre Umwelt zu beobachten und dies auf Fotopapier zu bannen, wie die Publikation “Eros und Stasi. Ostdeutsche Fotografie” mit eindringlichen Bildern beweist. Weiterlesen

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Mit Baggern gegen die Macht der Geschichte

Ausschnitte aus dem Buch "Der letzte Tag der Republik"

Ein kleines Buch mit bedeutungsvollem Inhalt: „Der letzte Tag der Republik“ schildert den umstrittenen Abriss des „Palastes der Republik“ – das einstige Prestigebauwerk der DDR. In den 1970er Jahren als „Haus des Volkes“ erbaut, erzählt die Geschichte dieses Gebäudes wie kaum ein anderes nicht nur von der Paradoxie des sozialistischen Staates, sondern auch von der Unfähigkeit vieler Entscheidungsträger, sich mit diesem Teil der deutschen Vergangenheit offen auseinanderzusetzen. Weiterlesen

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Wodurch Bilder wirken. Psychologie der Kunst.

David Teniers der Jüngere (1610 - 1690): Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie in Brüssel, etwa 1651, Öl auf Leinwand, 123 × 163 cm

Martin Schuster untersucht in seinem Buch verschiedene Aspekte, die den Zusammenhang von Kunst und Psychologie aufzeigen. Die leicht verständlich geschriebene Lektüre offenbart dem Leser die verschiedenen Blickwinkel auf Kunstwerke und wie unterschiedlich und epochalabhängig die Wahrnehmung der Kunst verschiedener Personen ist. Weiterlesen

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