Termintipp: Jonathan Meese im Brecht-Haus

Jonathan Meese. Performance "Erzstaat Atlantisis", Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen, 2009 / Foto: Warburg

Das Enfant terrible der deutschen Kunst schwingt erneut die Keule: Am Mittwoch, 16. Mai stellt Jonathan Meese im Berliner Literaturforum im Brecht-Haus sein Buch “Ausgewählte Schriften zur Diktatur der Kunst” vor.

“Die Diktatur der Kunst ist die Herrschaft der Kunst, nicht des Künstlers. Kunst ist die einzige Alternative, denn nur Kunst als Stoff wechsel der Sache löst den revolutionären Druck und erschafft den totalen Paradigma-Wechsel” heißt es in der Publikation, die kürzlich im Suhrkamp Verlag von Robert Eikmeyer herausgegeben wurde.

Bereits seit mehreren Jahren propagiert Meese öffentlich eine Diktatur und Radikalisierung der Kunst, eine Abschaffung des politischen Systems zu Gunsten künstlerischer Freiheit. Robert Eikmeyer hat die wichtigsten Thesen herausgefiltert und zu einem seitenstarken Sammelband verdichtet, welchen er nun zusammen Mit Meese vorstellt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16. Mai im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin statt. Beginn ist um 20 Uhr.

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